Naturheilkundliche Behandlung

Ziel einer naturheilkundlichen Behandlung ist es, dem Menschen auf sanfte und schonende Weise Impulse für Körper und Seele zu geben, die seine Selbstheilungskräfte anregen. Dafür bieten sich in heutiger Zeit zahlreiche Methoden und Vorgehensweisen an.

In meiner über 10-jährigen Praxis als Heilpraktikerin haben sich bevorzugte Methoden und Schwerpunkte herauskristallisiert entsprechend den hauptsächlichen Anliegen, mit denen sich Patienten an mich wenden.

Homöopathie

Grundprinzip der Homöopathie ist die Stärkung der Lebenskraft des Menschen. Die Lebenskraft ist nach Überzeugung der Homöopathen eine nichtmaterielle Kraft, daher kann sie auch auf nichtmaterielle Weise gestärkt werden. Sie erhalten nach einem ausführlichen Aufnahmegespräch eine Empfehlung für einzelne Mittel, die meist aus dem Pflanzen- Mineral- oder Tierreich stammen und ggf. zusätzliche Übungs- oder Beobachtungsaufgaben. Ein Organismus mit einer starken und intakten Lebenskraft kann körperliche, seelische und geistige Beschwerden besser und eher lösen.


Anthroposophische Heilkunde

In der anthroposophischen Heilkunde wird der Mensch in seinen verschiedenen Seins- und Erlebnisebenen: Materie, lebendige Anteile, empfindende Anteile, Individualität und geistige Anteile betrachtet. Und er wird körperlich den Systemen: Nervensystem, Stoffwechselsystem und Rhythmisches System zugeordnet. Die Behandlung zielt auf Wiederherstellung des Gleichgewichts zwischen den Ebenen und bei den Körpersystemen. Heilmittel in der anthroposophischen Medizin sind ähnlich wie in der Homöopathie pflanzliche, tierische und mineralische Substanzen, die zum Teil speziell aufbereitet sind, um ihre Wirksamkeit bestmöglich zu erschließen. Rudolf Steiner, der die Lehre der Anthroposophie begründete, bediente sich der bereits zu seiner Zeit bekannten Ansätze ganzheitlicher Heilkunde und entwickelte sie nach seinem Verständnis weiter. So fügt sich das Konzept der anthroposophischen Heilkunde gut als Behandlungs-konzept neben Homöopathie und Pflanzenheilkunde ein und bietet eine Fülle zusätzlicher Anregungen für
gesunde Lebensgestaltung.


Phytotherapie

Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) gehört zu den ältesten Therapieverfahren. Sie gehört seit Jahrtausenden weltweit zum Erfahrungswissen in der Bevölkerung. Heute gibt es Fachliteratur über die wissenschaftlich erforschten Wirkungen der Pflanzen und ausführliche Erfahrungsberichte über die Anwendung von Pflanzenheilkunde. Die Anwendung von Pflanzen erfolgt z.B. in Form von Tees und Aufgüssen, Extrakten, Ölen und Salben und immer mehr auch in Form von Kapseln und Tabletten. Verwandt werden dabei die unterschiedlichen Teile einer Pflanze, wie Blätter, Blüten, Hölzer, Hülsen, Früchte, Knospen, Rinden, Samen, Stängel, Zweigspitzen, Zwiebeln, Wurzelstücke, gesamte Wurzeln oder auch die gesamte oberirdische Pflanze. Die Wirkung der Pflanzenbehandlung beruht meist nicht auf der Wirkung einer einzelnen chemischen Substanz, sondern auf der in der Pflanze vorkommenden Zusammensetzung der verschiedenen Substanzen. Substanzen, die wirken können immer auch Nebenwirkungen und Wechselwirkungen haben, daher gehört auch die Pflanzenheilkunde in geschulte erfahrene Hände.


Kostenerstattung über private Krankenkassen und Zusatzversicherungen möglich

Für die Heilpraktiker-Behandlung Ihrer gesundheitlichen Leiden erhalten Sie eine aufgeschlüsselte Rechnung nach den Ziffern des Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker (GebüH 85).

Wenn Sie eine private Zusatzkrankenversicherung haben, privat versichert sind und/oder beihilfeberechtigt sind, besteht die Möglichkeit, dass Ihre Versicherung Kosten der Behandlung ganz oder teilweise übernimmt. Inwieweit Kostenübernahme für Sie möglich ist, klären Sie am besten vorab mit Ihrem Versicherer.